![]() | Apostelgeschichte 4,20 | ![]() |
| Diesem Satz voraus geht die Heilung des Gelähmten durch
Petrus und Johannes, die in einer Rede von Petrus endete, in der
dieAnklage der Tötung Jesus und auf seine Auferstehung hingewiesen
wurde. Die Sadduzäer setzten sie gefangen und stellten sie andern Tags
vor Gericht und in dieser Gerichtsverhandlung wurde der Satz
ausgesprochen: " Wir könnens ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben." Gibt es etwas schöneres wenn man anderen Menschen von Dingen berichten kann, von denen man überzeugt, ja begeistert ist. Wie geht es Ihnen wenn Sie ihren Bekannten von einem Erlebnis berichten, das sie bewegt hat und das sie ganz einfach weiter geben wollen oder sogar weiter geben müssen, weil sie überzeugt sind, dass es anderen helfen kann? ![]() Genau so sollte es uns heute mit unserem Glauben gehen. Das Bild zeigt Figuren die andächtig jemanden lauschen. Sie sind ganz konzentriert auf das was er sagt und haben ihre Umgebung vergessen. Schließlich genügt es nicht, wenn einer nur redet und ihm niemand zuhört. Voraussetzung dass eine Überzeugung auf fruchtbaren Boden fällt ist die, dass die Betroffenen zuhören, dass das Gesagte in ihr Bewußtsein dringt und sie von dem Erzählten in den Bann gezogen werden. Nur unter dieser Prämisse kann es gelingen, Menschen auch zu überzeugen. ![]() Eine weitere Voraussetzung ist natürlich dass der Redner auch überzeugen kann. Wir wissen heute nicht, ob Petrus und Johannes gute Redner waren, wir können aber annehmen, dass sie von ihrer Mission begeistert waren. Sie gingen mit dem Auftrag Jesus und versuchen den Menschen die Lehre Gottes mit den Worten Jesus begreiflich zu machen. | Blick vom Ölberg auf Jerusalem. Hier in Jerusalem spielt auch diese Geschichte mit Petrus und Johannes. Jerusalem ist nicht nur die Stadt, in der Jesus sein Leben lassen musste, nein es ist auch die Stadt, in denen seine Jünger begannen, die Geschichte Jesus zu erzählen und sie an die Menschen weiter zu geben. |