![]() | Macht und Ohnmacht der Männer | ![]() |
| Szenen in der St. Gallus Kirche anlässlich des Männergottesdienstes am Sonntag, 23. Oktober 2011![]() Da fürchtet sich Mose und sprach: "Wie ist das bekannt geworden" - und floh. Er hatte trotz seiner Macht als Angehöriger des kaiserlichen Hauses Angst vor der Rache des Pharaos. Er sah aus seiner Schuld nicht mehr hinaus. Er war ohnmächtig und sah sein Heil nur noch in der Flucht. ![]() Simson kann nicht mehr: "Es weicht meine Kraft von mir, so dass ich schwach werde und wie alle anderen Menschen bin." Simson hat in seiner Schwäche einem anderen vertraut und so seine Kraft verloren. Er ist am Ende. Er ist ohnmächtig und sieht gleichzeitig dass im nur Gott noch helfen kann. ![]() David missbraucht seine Macht. "Urai den Hetiter hast du erschlagen mit dem Schwert, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen." David muss für sein Fehlgriff teuer bezahlen. Er verliert seinen Sohn den ihm seine Frau schenkt und er erkennt, dass er trotz seiner Machtfülle ohnmächtig mit ansehen muss, dass Gott ihm nicht verzeiht und er für seine Handlung bezahlen muss. ![]() Saul missgönnt dem jüngeren David seinen Erfolg. Er spürt sein Alter und erkennt, dass er nicht mehr so beliebt ist wie sein designierter Nachfolger. Daher versucht er sogar ihn zu beseitigen. Sind wir nicht in vielem diesen Großen Menschen aus der Bibel ähnlich? Können wir uns in unserer Macht und Ohnmacht nicht auch in diesen Männern wieder finden? | Das Bild oben zeigt eines der Stadttore von Alt Jerusalem durch welches man in die Altstadt gelangt. |