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Römer 12, 21Kinderdenkmal Yad Vashem

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Die Jahreslosung 2011 lautet:
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!

Römer 12,21
Paulus hat einen Traum, einen Traum, den hunderte Jahre später auch Männer wie Gandhi und Marthin Luther King hatten, nämlich Gewaltlosigkeit gegenüber Unterdrückung und Macht.
Wir sollen aber nicht alles hinnehmen. Tu etwas, was deinen Feind überrascht, so könnte man die Aussagen von Paulus auch definieren. Tu etwas, womit er nicht rechnet und womit du ihn beschämst.
Dies war auch die Handlungsweise von Gandhi, der zur Gewaltlosigkeit aufgerufen hat und letzendlich das Britische Empire vor den Augen der Weltöffentlichtkeit ins Unrecht setzte. Aber was können wir tun, wenn uns körperliche oder verbale Gewalt zugefügt wird? Wir müssen versuchen den Frieden zu suchen einen Frieden mit dem beide leben können. Und letztendlich können dann aus Feinden auch Freunde werden. Römer 12,21
Für die Stellung haben wir zwei Kinder bzw. Jugendliche gewählt, die in einem Streit begriffen sind, wobei der Größere gegen den Kleineren handgreiflich wird und ihn ohrfeigt. Wir haben uns bewusst für die Gewaltszene
entschieden. Da immer etwas Böses und unverständliches vorausgehen
muss damit der andere beweisen kann, dass es auch ohne Gewalt geht.
Was der andere, kleinere oder schwächere jetzt macht, das sehen wir nicht
aber das muss auch jeder von uns dann selber entscheiden. Wie verhalte
ich mich, wenn mir Unrecht zugefügt wird? Paulus will nicht, dass  wir alles einstecken, sondern es geht um die Mittel die wir anwenden um den anderen zum Frieden zu bringen, den wir alle brauchen.
Das rote Tuch wurde gewählt um die Aggresivität die von der ganzen Stellung ausgeht, besser zum Ausdruck zu bringen.
Das Denkmal für die ermordenden Kinder im Dritten Reich, in Yad Vashem.

Yad Vashem