![]() | Sprüche 11, 24 | ![]() |
| Nach der Gute Nachricht Bibel lautet dieser Satz Freigebige werden immer reicher, der Geizhals spart sich arm. Zunächst könnte man annehmen es ist die normale Aussage der Bibel, den Armen zu geben und sie zu unterstützen. Aber dieser Satz beinhaltet noch mehr. ![]() Irgendwo hab ich mal den Satz gelesen: "Reich wird mein Leben dort, wo ich beginne, die Not und die Bedürfnisse des anderen zu sehen und ihnen begegne." Leider überlassen wir die Sorge um anderen heute sehr oft dem Staat und übersehen dabei unsere eigene Verantwortung. Wir denken immer wir zahlen unsere Steuern und jetzt soll der Staat nach den anderen schauen, denen es nicht so gut geht wie uns. Uns ist jedes Gemeinschaftsgefühl verloren gegangen und wir sehen nur nach unserem eigenen Vorteil. Dieser Satz, der als Monatslosung für den Juni gewählt wurde, steht nicht in einem der Geschichtsbücher oder den Evangelien, nein es steht im Buch der Sprüche, sind also Weisheiten des Jüdischen Volkes, die auch heute noch voll ihre Gültigkeit besitzen. Derjenige, der von sich etwas gibt, der wird durch diese Gabe auch selber reicher. Er verliert nicht, sondern er gewinnt. Bei
der Stellung haben wir drei Figuren gewählt. Eine Figur läuft davon,
sie sieht nicht die Not oder das Unrecht. Aber sie geht gebückt, sie
wird von Sorgen geplagt, sie ist in Gedanken versunken, sieht nicht
nach links und rechts. Dem steht die andere Figur mit dem grünen Mantel gegenüber. Sie kümmert sich um einen Bettler oder kranken Menschen. Sie trägt einen Mantel, was im alten Jüdischen Reich ein Zeichen des Reichtums war. Die beiden sind in ein Gespräch vertieft, sie berühren sich. Es heißt nicht, dass der andere Geld gibt, sondern oft genügt auch körperliche Nähe und Zuwendung. Diese Dinge können auch dem Gebenden viel Geben. Ich habe in den vergangenen Jahre wundervolle Begegnungen mit Menschen gehabt, die mir selber sehr viel gegeben haben. Und ich hoffe dass ich ihnen auch Hilfe geben konnte. Derjenige der nichts von sich gibt, kann auch von anderen nichts erwarten. | Mit diesen Fahrzeugen werden Güter in der Altstadt von Jerusalem transportiert. |