![]() | Matthäus 21.12 - Ostern 2011- | ![]() |
![]() Matthäus 21,12 die sog. Tempelreinigung, bei der Jesus die Händler die im Vortempel in Jerusalem ihre Waren anpriesen, vertrieb. Es ist auch eine der bekanntesten Geschichten aus dem Neuen Testament., die hier berichtet wird und eine die auch oft als Schlüsselszene angenommen wird, die das Fass wie man so oft sagt, zum Überlaufen gebracht hat. Jesus greift hier direkt in die Hoheit der Pharisäer ein, die ja für den Tempel verantwortlich waren. Was würde wohl heute ein Pfarrer, oder Kirchengemeinderat sagen, wenn ein Fremder in ihre Hoheit eingreifen würde??? Es gibt auch heute bei uns in den Kirchen oft einen Handel überhaupt in den großen Kirchen in Touristenstädten findet man oft Bücherstände in den Kirchen. Aber ich denke Jesus hat in dieser Situ ation
nicht die Händler gemeint, deren Erlös häufig für den Erhalt der
Kirchen verwendet wird, sondern jene Händler, denen ihr
persönliches Einkommen wichtiger ist, als Gott. Das Wirtschaften war
nicht mehr Mittel zum Zweck , sondern Selbstzweck geworden. Erinnert uns das nicht an unsere heutige Zeit? Ist es auch bei uns oft nicht so, dass das Geld zum Mittelpunkt wird und das geistliche Wort hinten an gestellt wird?! Betrachtet man viele Beschlüsse der kirchlichen obersten Gremien, dann kann man diesen Eindruck erhalten. Das Geld bestimmt, ob Pfarrer eingestellt oder Gemeinden zusammen geschlossen werden. | Klagemauer in Jerusalem bei Nacht. Diese Steine sollen die Überreste des 2. Tempels sein, der zur Zeit Jesus gestanden hat. Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler |